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Wenn Sie unser Unternehmen noch gar nicht kennen, und erst im Internet von uns erfahren haben: Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche und Fragen wissen, gerne beraten wir Sie ausführlich.

In aller Kürze sollten Sie folgendes über uns wissen: Unser Unternehmen steht seit 1976 für herausragende Kundenbetreuung, - beratung und Know how zur Verfügung. Unsere besondere Kompetenz liegt im Bereich Sanitär, Heizung, Solar und erneuerbare Energie. Unsere langjährigen Kunden schätzen an uns besonders unsere Zuverlässigkeit. Unsere Werkstatt befinden sich in der Weinbergstraße 36,16321 Bernau bei Berlin.

Eine Karriere mit Lehre

Meister seines Fachs: Christian Arndt bei der Wartung eines Gaswandgerätes. Um den Brenner zu überprüfen, muss die Leitung demontiert werden. Der 25-Jährige wurde bei seiner Ausbildung durch ein Förderprogramm finanziell unterstützt.

Kai-Uwe Krakau 13.11.2014, Red. Bernau MOZ

Bernau (MOZ) Christian Arndt war achtbester Geselle in Deutschland und machte gleichzeitig seinen Meister im Installateur- und Heizungsbauhandwerk. Doch das reicht dem 25-jährigen Bernauer noch nicht: Im kommenden Jahr beginnt er eine Ausbildung zum Schornsteinfegermeister.

Seit 1976 gibt es den Betrieb bereits, Wolfgang Arndt hatte ihn damals gegründet. Nach der Wende übernahm schließlich sein Sohn Olaf das elterliche Geschäft. Doch dessen Nachwuchs wollte zunächst nicht in die väterlichen Fußstapfen treten. Christian Arndt, der in Berlin aufgewachsen und erst 2009 nach Bernau zurückgekehrt war, wurde deshalb Assistent für Medientechnik. Die Branche war zwar interessant, eine Tätigkeit beim Fernsehen durchaus erstrebenswert. Doch Christian Arndt entschloss sich, nochmal neu zu beginnen. In einer dreieinhalbjährigen Ausbildung wurde er Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

"Wir waren drei junge Männer, haben uns immer zu Höchstleistungen angestichelt", erinnert sich der 25-Jährige an die Zeit. Da lag es nahe, dass Christian Arndt auch früher auslernen wollte. Ein Antrag wurde gestellt, gesundheitliche Probleme verhinderten jedoch die Umsetzung der Pläne. "Da wollte ich wenigstens gut abschließen". Das gelang dem Bernauer auch. Im September 2013 belegte er beim brandenburgischen Leistungswettbewerb den ersten Platz. Wenig später ging es dann zum bundesweiten Vergleich. In Dortmund erreichte Arndt einen hervorragenen achten Platz. "Darauf bin ich auch stolz".

Schon im Herbst 2012 hatte der Handwerker zudem einen Meister-Vorbereitungskurs begonnen. Nach Feierabend und an den Wochenenden wurde eifrig gebüffelt. In diesem Jahr konnte Arndt schließlich die "Ernte" einfahren - im März und Juni legte er die Prüfungen ab.

Die Ausbildung wurde dem 25-Jährigen übrigens finanziert - durch das Programm "Begabtenförderung berufliche Bildung" der Bundesregierung. Für die Durchführung sind die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern zuständig. "Die Berufsabschlussprüfung muss man mit mindestens 87 Punkten absolvieren", sagt Arndt. Alternativ kann man auch an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb teilnehmen. Dort sollte der potenzielle Stipendiat unter die ersten Drei kommen. Für Arndt kein Problem - er erfüllte beide Voraussetzungen. Unterstützt wird die Vorbereitung auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (beispielsweise zum Meister), aber auch der Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen (Fremdsprachen). Die Zuschüsse können in drei Jahren insgesamt bis zu 6000 Euro betragen, der Eigenanteil beträgt zehn Prozent der förderfähigen Kosten je Maßnahme.

Inzwischen repariert und saniert Christian Arndt als Meister die Sanitär-, Heizungs- und Solaranlagen sowie Gas-Thermen in Bernau und Umgebung. Größter Kunde des Drei-Mann-Betriebes ist dabei die städtische Wohnungsbaugesellschaft. Im April 2015 will sich Christian Arndt wieder auf die Schulbank setzen. Dann folgt eine Ausbildung zum Schornsteinfeger.

Bernauer wurde Landessieger

Freut sich über den Landessieg: Christian Arndt aus Bernau. Auf dem Foto mit dem Bewerter Armin Bastisch von der Handwerkskammer Cottbus.


Talent und starke Nerven und sicherlich ein Quäntchen Glück verhalfen ihm beim Leistungswettbewerb der besten Nachwuchshandwerker Brandenburgs am 28. September 2013 in der Bildungsstätte  der Handwerkskammer in Hennickendorf zum Landessieg.

Der Bernauer Christian Arndt (Ausbildungsbetrieb Olaf Arndt, Bernau) konnte sich mit hervorragenden 82,26 Punkten gegenüber vier weiteren jungen Handwerkern im Beruf Anlagentechniker für Sanitär- Heizung- Klima durchsetzen. „Ein sehr gutes Ergebnis“, resümiert Stefan Hahnert von der Lehrlingsrolle der Handwerkskammer Frankfurt (Oder)- Region Ostbrandenburg, der den Wettstreit vor Ort mitverfolgte. Vielleicht könne sich der 25jährige Arndt nun mit seiner Arbeit - einem Fertigteil, das einen Warmwasserbereiter mit Anschlüssen darstellt - auch beim Bundeswettbewerb in Dortmund behaupten.

Insgesamt 13 junge Handwerker aus den Kammerbezirken Potsdam, Cottbus und Frankfurt wetteiferten beim Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in den Berufen Elektroniker, Fahrzeuglackierer, Maler und Lackierer, Metallbauer und Anlagenmechaniker SHK um den Landessieg.
Sieger bei den Elektronikern, Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik wurde der Potsdamer Jens Schinkel. Bei den Metallbauern konnte sich das Handwerkstalent Marco Kunisch aus Schipkau (HWK Cottbus) mit 85 Punkten klar als Landessieger absetzen.